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Die Abkürzung RFID steht für Radiofrequenz-Identifikation. Diese Technologie ermöglicht es, Objekte berührungslos und eindeutig per Funk zu identifizieren. Sie wird seit Mitte des letzten Jahrhunderts kontinuierlich weiterentwickelt. Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Einrichtungen können mit RFID Prozesse optimieren und den Service für ihre Kunden erweitern, Verbraucher profitieren unter anderem von größerer Sicherheit.
Das Herzstück der RFID-Technologie ist ein winziger Computerchip mit Antenne. Dieser wird in ein Trägerobjekt integriert, zum Beispiel in ein Klebeetikett oder eine Plastikkarte. Auf dem Chip ist in der Regel ein Nummerncode gespeichert. Damit werden Informationen verschlüsselt, die in einer Datenbank hinterlegt sind. So enthält jeder Gegenstand mit dem Chip eine unverwechselbare Identität und kann jederzeit gefunden werden.
Gegenüber herkömmlichen Techniken wie dem Barcode hat RFID viele Vorteile:
Grundsätzlich geht es bei RFID immer um das Kennzeichnen und Identifizieren von Objekten. Und so funktioniert es: RFID-Systeme bestehen aus drei Elementen:
Dazu ein kleines Beispiel: Eine Maschine ist mit einem RFID-Chip ausgestattet. Der Instandhalter oder der Reparateur liest die Chip-Daten mit einem mobilen Gerät (MDE) ein. Er bekommt nun den für die Maschine vorgesehenen Wartungsplan angezeigt. Verwechslung ausgeschlossen! Er arbeitet den Wartungsplan direkt an dem MDE ab. Die eingegeben Daten werden in das Wartungsprogramm übertragen und ein Historiendatensatz generiert. Papier ist nicht mehr erforderlich!
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